Pfandflaschen gegen den Hunger

Die Schülerinnen und Schüler der Hofecker-Mittelschule unterstützen das kleine Dorf Kinakoni in Kenia durch eine Pfandflaschensammelaktion. Eine gelbe Pfandtonne steht nun in der Schule, die für alle Schüler gut zugänglich ist. Pfandflaschen können hier entsorgt werden und dabei tut man auch noch etwas Gutes.

Das Dorf Kinakoni liegt in Kenia, gut 250 km südöstlich von der Hauptstadt Nairobi. Das größte Problem der 5.000 Bewohner ist die Wasserknappheit und die damit verbundenen Ausfälle der Ernten. Der Klimawandel hat dieses Problem noch verstärkt. Die Stiftung stern und die Welthungerhilfe haben das Projekt „Kinakoni – Ein Dorf gegen den Hunger“ ins Leben gerufen und viele Schulen unterstützen es durch verschiedene Spendenaktionen. Ein Vertreter der Welthungerhilfe besuchte die Klasse 9cM und berichtete von den dortigen Problemen. Mithilfe des Projektes konnten bereits zwei riesige Wassertanks gebaut werden, um die Felder auch in Dürrezeiten bewässern zu können. Der Tourismus soll auch als Einnahmequelle ausgebaut werden. Mit traditionellen Tänzen unterhalten die Bewohner Kinakonis die Besucher im Dorf.

Jeder 9. Mensch auf der Welt leidet an Hunger, das sind etwa 11% der Weltbevölkerung. Die Welthungerhilfe hat das Ziel den Hunger auf der Welt bis 2030 zu beseitigen. Die Schülerinnen und Schüler der Hofecker-Mittelschule möchten hierzu einen kleinen Beitrag leisten und deswegen sammeln sie fleißig so viele Pfandflaschen wie möglich ­– gegen den Hunger.


Frankenpost vom 01.05.2022